Ein Zusammenspiel von Anni Rieck und Olaf Wiehler - Die beiden Kunstschaffenden erkunden in ihrer Zusammenarbeit die feinen Übergänge zwischen Ruhe und Störung. Ihre Arbeiten verweben meditative Strukturen mit fotografischen Eingriffen, die Stille hinterfragen und aufbrechen.
Ruhe wird hier nicht als statischer Zustand verstanden, sondern als fragile Phase, die stets von Störung begleitet und verwandelt wird.
In einem offenen Prozess lassen sie ihre Werke wachsen, verändern und überlagern sich gegenseitig, wodurch Fragen von Autorschaft, Kontrolle und Vertrauen neu verhandelt werden - ganz analog, fernab digitaler Algorithmen.
INTERFERENZEN ist ein Dialog zwischen Balance und Bewegung, ein Spiel mit dem, was sich dazwischen entfaltet und verändert.

